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Freiburg

Begegnungsort. Schon die Gründung der Stadt Freiburg im Jahre 1157 stand im Zeichen der kulturellen Begegnung: Herzog Berthold IV. von Zähringen, der Gründer, war eng mit den Geschicken des Königreichs Burgund verbunden. Über die Jahrhunderte hat sich die Saanestadt mit heute mehr als 80'000 Einwohnern zum regionalen Entscheidungszentrum entwickelt, ein Wirtschaftsstandort mit grosser kultureller Ausstrahlung. Dem Besucher sticht sofort die wunderschön erhaltene mittelalterliche Altstadt mit ihrem Kopfsteinpflaster, der Kathedrale und den Brücken ins Auge. Wer nicht zu Fuss auf Entdeckungsreise gehen will, springt auf den Minizug; wer einen sportlichen Challenge sucht, versucht sich beim einmaligen Stadtgolf, besteigt eines der Self-Sevice-Elektrobikes oder nimmt an der Abenteuer-Schnitzeljagd durch die Gassen teil. Spielerische Naturen können die Stadt durch das Brunnenspiel kennenlernen, eher Introvertierte mieten einen Audio-Guide mit Kopfhörer. Die Fri-Art Kunsthalle, die Espace Jean Tinguely – Niki de Sainte Phalle sowie das Museum für Kunst und Geschichte sind ein Must für Kunstliebhaber. Weitere wichtige Adressen sind das Naturhistorische Museum sowie das Gutenberg-Museum. Während sich das Cardinal-Biermuseum eher an ein erwachsenes Publikum richtet, kommen Kinder und Junggebliebene im Marionetten-Museum voll auf ihre Rechnung. Doch auch ausserhalb der Stadt gibt es Perlen zu entdecken: Im rund 20 km südlich von Freiburg gelegenen Romont, befindet sich das Schweizerische Museum für Glasmalerei, welches auch Ateliers für Kinder anbietet, und in Gruyère befindet sich nicht nur eine berühmte Schaukäserei, sondern auch das futuristisch anmutende Museum des Alien-Erschaffers H.R. Giger.

Nachtleben, Brauchtum und Gaumenfreuden. Freiburg ist eine Studentenstadt, das stellen Sie spätestens dann fest, wenn Sie abends in den Ausgang gehen. Von Bars, Diskotheken und Clubs über Cafés, Bistrots bis zu Feinschmecker-Etablissements, findet sich hier schlicht alles. Zwei Adressen mit besonders guter Küche gilt es, sich zu merken: das Café du Boulevard und das Café des Arcades. Kulinarisch hat die Region Freiburg weit mehr als das bekannte Fondue «moitié-moitié» zu bieten. Probieren Sie zum Beispiel die Greyerzer Bergsuppe, den Kilibisenf, die Sensler Bräzzele oder den Vully-Kuchen, in salziger oder süsser Form. Und nicht vergessen, im Kanton Freiburg wird auch gekeltert! Wie wäre es mit einem Besuch in einem der vielen Weinkeller zum Beispiel in Le Vully oder Payerne? Sei es Rock im berüchtigten Fri-Son, Jazz in La Spirale, Klassik in der Halle de Fête de St-Léonard oder auf einer der historischen Orgeln der Stadt oder Theater zum Beispiel auf der Kleinbühne Kellerpoche, in Fribourg läuft immer etwas. Eine Fülle von Festivals lässt keine Langeweile aufkommen: das Internationale Orgelfestival, das Internationale Gitarrenfestival, das Internationale Festival Geistlicher Musik, die Jazz-Parade Fribourg, das Internationale Filmfestival, die Nacht der Museen, das Kunstfestival Belluard Bollwerk International, und im nahegelegenen Romont der Comptoire de Romont mit seinem riesigen Flohmarkt, das Festival 20 Stunden Musik nonstop sowie das Vitrofestival, der Glaskunst gewidmet.  Unendlich lang ist die Liste an zum Teil traditionsreichen Veranstaltungen in der näheren und weiteren Region. Neben der Fasnacht, den Alpabzügen und Älplerfesten, den St.-Nikolaus- oder Weihnachtsbräuchen, die an verschiedenen Orten gefeiert werden, seien hier der Murtenlauf, das Winzerfest in Vully, die Chilbi in Bénichon und die Corrida in Bulle erwähnt.

Das Seeland verdankt seinen Namen dem Murten- sowie dem Neuenburgersee, die diese Region prägen. Die beiden mittelalterlichen Städtchen Murten und Estavayer-le-Lac waren schon zur Zeit der Pfahlbauer und später der Kelten und Römer «populär». Dies ist auch nicht weiter erstaunlich, herrscht hier doch ein mildes Klima an; der Besucher wähnt sich am Mittelmeer. Während sich Murten sehr gut auf einer geführten Velotour entdecken lässt, erkundet man Estavayer-Le-Lac am besten zu Fuss auf dem Befestigungen-Rundweg, auf welchem die wichtigsten Gebäude wie das Schloss Chenaux dokumentiert sind. Das Museum Murten erzählt aus der Geschichte des Städtchens vom Mittelalter bis heute, darin eingeschlossen den historischen Sieg gegen Karl den Kühnen im Jahre 1476. Eine noch viel grössere Zeitreise steht Ihnen bevor, wenn Sie das Pfahlbauerdorf Gletterens besichtigen. Zwei Attraktionen, die sich bestens dazu eignen, Kindern die Natur näher zu bringen sind das Froschmuseum in Estavayer-Le-Lac und Papiliorama in Kerzers. Doch was die Gegend wirklich einmalig macht, sind die Seen und die Uferlandschaften. Machen Sie ein Ausflug zu Fuss oder per Velo ins Naturreservat Grande Cariçale, entdecken Sie die Eigenschaften der Salbei im Naturzentrum ASPO, lassen Sie sich per Kutsche durch die Broye friburgeoise fahren oder besteigen Sie den Mont Vully, der mit seinen Rebbergen über dem Murtensee trohnt. Auf den Seen selbst locken Wakeboard und Wasserskifahren, und wer trocken bleiben will, wählt einer der vielen Angebote an Kreuzfahrten. Der öffentliche Strand in Estavayer-Le-Lac bietet auch einen Kinderspielplatz, wo auch Pedalo und Minigolf angesagt sind. Rund um den Murtensee befinden sich 170 km Radwege und 90 km ausgeschilderte Rollerskate-Routen.

Die Region der Voralpen, schliesslich, gleicht einer Postkartenlandschaft. Wanderparadies im Sommer, hat es hier im Winter acht Skigebiete: La Berra, Charmey, La Chia, Moléson, Rathvel und Paccots. Hinzu kommen Jaun und Schwarzsee, die auch eine Sommerrodelpiste anbieten. Auch hier hat es Seen: der Schiffensee ist ein Geheimtipp für Kanufahrer,  der Greyerzersee ist der zweitgrösste Stausee der Schweiz, und am Schwarzsee auf 1040 m.ü.M. liegt ein Hotel, welches zur Entspannung und zum Kuhglocken-Golf einlädt. Hier noch einige Attraktionen und Sehenswürdigkeiten, die es in dieser Region nicht zu verpassen gilt: das Schloss Greyerz, wo Kinder zwischen 5 und 12 Jahren unter der Führung der schönen Lucia auf Schatzsuche gehen können; für das seelische Wohl finden Sie Balsam im Greyerzer Tibet Museum sowie in den Bains de la Gruyère, wo sogar Kinder ab vier Jahren zugelassen sind; und wenn Sie dann so richtig erholt und entschlackt sind, könnten Sie vielleicht einen der vier Schlemmer-Rundgänge bei Les Paccots unter die Füsse nehmen. Santé!

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