Das Glarnerland verbindet Bergwelt und Sonnenschein, Familienspass und alpine Abenteuer, spannende Geschichten und kulinarische Genüsse – eine zauberhafte kleine Welt, die darauf wartet, entdeckt zu werden. Schnuppern Sie rein in die schönsten Seiten des Glarnerlandes – es lohnt sich!

Was machen im Glarnerland? – Der Kanton Glarus auf einen Blick

Erlebnisse in der Glarner Natur

Der älteste Glarner, der Föhn, sorgt für ein mildes Klima zwischen den schroff aufragenden Felswänden. Unzählige Routen locken die Wanderer in die Höhe – auf die Gipfel wie auch zu den Bergseen.

Klöntalersee Glarnerland Glarus

© Schweiz Tourismus / Jan Geerk

Springen Sie in die kühlen Fluten des Klöntalersees

Gerade der Klöntalersee, eingebettet im Glärnischmassiv, lädt auf ein erfrischendes Bad ein – an Ferientagen und Wochenenden empfiehlt sich die Anreise mit dem Postauto. Wer etwas Aussicht will, lässt sich mit einer der zwölf Glarner Bergbahnen in die Höhe shutteln.

Sonnenschein im Sommer wie im Winter

Eine wahre Sonnenterrasse befindet sich auch ganz hinten im Grosstal: Von Linthal führt die Braunwaldbahn zur autofreien Familiendestination Braunwald mit dem bekannten Märchenhotel. Im Sommer zieht es Familien auf den Zwerg-Bartli-Erlebnisweg und Wanderer für ein Mittagessen vom Feuer zum Oberblegisee. Im Winter ist Schlitteln, Winterwandern und Skifahren angesagt. Auch in Elm, der Heimat Vreni Schneiders, steht im Winter der Schneesport und im Sommer die Familie im Vordergrund: das Kinderparadies Ämpächli bietet alles vom Riesentrampolin bis zum Streichelzoo und im Riesenwald wartet der Riese Martin auf Besuch. Wer sich am Ende des Tages nach kompletter Entspannung sehnt, ist beim Molkebad auf der Berglialp ob Matt an der richtigen Adresse.

Klettern Sie im Glarnerland in die Höhe

Wo Berge so vertikal in die Höhe ragen, da sind auch die einen oder anderen Bohrhaken verarbeitet – Kletterer zieht es vor allem zur Plattenwand ob Näfels, zum Klettergarten Widerstein auf Mettmen oder an die Klettersteige in Braunwald.

Wandern im Glarnerland

Ob unterwegs auf einer gemütlichen Runde mit den Kleinen, auf den Spuren des Genusses oder abenteuerlich über die Berggipfel hinweg: Der Kanton Glarus ist ein Wanderparadies für jeden Geschmack.

Wandern im Glarnerland Glarus

© Maya Rhyner

In 19 Etappen und über 20 Berggipfel den Kanton Glarus umrunden: Die Via Glaralpina gehört mit über 230 Wanderkilometern zu einer Extremerfahrung, zu der es natürlich auch genügend gemütlichere Alternativen gibt. Beliebt ist der Schabziger Höhenweg auf dem Kerenzerberg zur Fronalp, die Panoramawanderung in Braunwald oder der Höhenweg Obererbs - Ämpächli, der mit den Mountaincarts als Highlight am Ende wartet. Knieschonend abwärts geht es auch mit Trottinetts in Braunwald oder am Kerenzerberg.

Unterwegs im Bike-Paradies

Auch für diejenigen, die auf zwei Rädern unterwegs sind, hat das Glarnerland viel zu bieten. Schnappen Sie sich Rennvelo, Mountainbike oder E-Bike und entdecken Sie die Region!

Biken im Glarnerland Glarus

© Maya Rhyner

Willkommen im Bike-Valley Glarnerland: Mit Mountainbikes trifft man sich auf dem Flowtrail auf der Schwammhöhe oder wagt es über den Längeneggpass vom Klöntalersee zum Obersee. Mit E-Bikes bietet sich in Braunwald die «Bächi Bike»-Route an. Mit Rennvelos geht es zum Pragel, der an Wochenenden autofrei ist, oder über den Klausen.

Das Glarnerland: ein Familienparadies

Im Kanton Glarus gibt's für Familien viel zu erleben! Auf Wanderwegen und Spielplätzen können sich die Kleinen so richtig austoben.

Familienparadies Kinderspielplatz Glarnerland Glarus

© Maya Rhyner

Familien folgen im Niederurner Täli dem Skulpturenweg bis zum grossen Spielplatz, auf dem Kerenzerberg geht es zum Drachenspielplatz oder über den Schabziger Höhenweg auf die Fronalp. In Elm wird der Riese Martin im Riesenwald und die ELMER-Citro-Quelle gesucht, während sich in Braunwald Zwerg Bartli auf dem Erlebnisweg versteckt. Die Gutenachtgeschichte gibt’s im Märchenhotel Bellevue Braunwald, der Nummer 1 unter den Familienhotels.

Wintersport für jeden Geschmack

Auch im Winter ist das Glarnerland eine Top-Destination für Familien. Neben den Pisten und Familienarenen locken aber auch gemütliche Erlebnisse in der verschneiten Natur.

Wintersport Glarnerland Glarus

© Sportbahnen Kerenzerberg

Mit den Kindern auf die Piste

Entspannte Wintertage erwarten einen im Glarnerland – mit den Kinderarenas in Elm und Braunwald und den Skischulen ist Skifahren- und Snowboarden lernen ein Spass. Die beiden Skigebiete sind übersichtlich und gespickt mit gemütlichen Terrassen und Beizen. Wenn es ums Schlitteln geht, ist auch der Kerenzerberg dabei, neu auch mit den elektrobetriebenen «Bobslas», die ein Gokart-Erlebnis im Schnee bieten.

Im Glarnerland durch den Schnee

Auf Langlaufskis geht es auf die Panoramaloipe in Braunwald, auf dem Töditritt von Schwanden nach Linthal oder durchs Sernftal. Wem das Fitnessprogramm weniger zusagt, macht eine gemütliche Schneeschuhtour auf den Weissenbergen oder geht in Elm und Braunwald winterwandern.

Wilde Natur und UNESCO Welterbe im Kanton Glarus

Unvergleichliche Natur prägt das Glarnerland – das hat sogar die UNESCO anerkannt. Entdecken Sie die Vielfalt der Glarner Landschaften!

Martinsloch Sardona Glarnerland Glarus

© UNESCO Sardona / Thomas Kessler

Faszinierende Gesteinsformationen in der Tektonikarena Sardona

Das Glarnerland ist Teil der Tektonikarena Sardona, die zusammen mit Teilen des Kantons St. Gallen und Graubünden 2008 zum UNESCO Welterbe erklärt wurde. Nirgends auf der Welt ist eindrücklicher zu sehen, wie die Berge entstanden sind und wie sich älteres Gestein über jüngeres geschoben hat. Diese «Glarner Hauptüberschiebung» ist vor allem in Elm bei den Tschingelhörnern und dem Martinsloch zwischen den verschiedenen Gesteinsarten als weisse Schicht zu sehen, als sogenannte «magische Linie».

Wo die Natur noch wild und ursprünglich ist

Die Tektonikarena Sardona beinhaltet weitere GeoStätten, so die Lochsite bei Schwanden oder die Kärpfbrücke auf Mettmen. Ein Ausflug in die erdgeschichtliche Vergangenheit lässt sich bestens mit Wanderungen im ältesten Wildschutzgebiet Europas verbinden. Der Freiberg Kärpf wurde bereits 1548 zum Naturreservat erklärt und ist mit den Wildbeobachtungsstationen ein idealer Ort für die Beobachtung von Gemsen, Steinböcken und Murmeltieren.

Die feinsten Spezialitäten im Glarnerland

Von süss über sauer bis salzig – Glarner Leckereien muss man probieren! Schabziger, Adler Bier, Läderachschoggi und mehr warten im Kanton Glarus auf Geniesser.

Glarner Spezialitäten, Glarus Glarnerland

© Kanton Glarus / Samuel Trümpy

Mmmmh! – Traditionelle Glarner Spezialitäten

Während die Glarnerpastete Auswahl zwischen süss und sauer lässt, so gibt es vom Schabziger nur den einen herben Geschmack. Doch sobald er auf die Zunge trifft, wird er sanft und würzig – ob als «Zigerhöräli» oder zusammen mit Butter auf dem «Zigerbrüüt». Die Landsgemeinde von 1463 machte den Glarner Schabziger zum ersten geschützten Markenprodukt der Schweiz.

Bier, Wurst, Schoggi aus dem Glarnerland – was braucht es mehr?

Über Adler Bier, Biräbrot, und die Kalberwurst wird gar nicht erst diskutiert, das ist «eifach guät». Letzteres wird als Landsgemeindemenü zusammen mit Kartoffenstock und Zwetschgen jeweils am ersten Sonntag im Mai serviert, nachdem die Kantonsabstimmungen im Ring abgehalten wurden. Wer hinter das Geheimnis der FrischSchoggi von Läderach kommen will, kann einen Besuch im House of Läderach in Bilten abstatten und sogar eigene Kreationen erfinden.

Glarner Kultur und Geschichte: faszinierend und vielfältig

Die lange Geschichte des Kantons Glarus ist genauso präsent wie lebendige, zeitgenössische Kultur. Museen, Feste und Traditionen verbinden das Glarnerland.

Kultur und Geschichte Glarnerland Glarus

© Kanton Glarus / Samuel Trümpy

Es wird gefeiert im Kanton Glarus

Die Landsgemeinde als mit ihrer weltweit einzigartigen Form direkter Demokratie ist mit einem grossen Stadtfest verbunden. Ein Fest kündet jeweils auch das Sound of Glarus Ende August an, das dreitägige Stadt-Openair, das mitten im Hauptort stattfindet.

Kultur im Glarnerland

Das ganze Jahr durch etwas los ist im Volksgarten, wo das Kunstmuseum mit einer interessanten Sammlung von spannenden Kunstschaffenden wartet.

Vielfältige Geschichte(n), spannend erzählt

Im Freulerpalast in Näfels ist das Landesmuseum untergebracht, das von der habsburgischen Herrschaft, von den Glarner Skipionieren und der wichtigen Rolle der Textilindustrie erzählt. Ein anderer Industriezweig war der Schieferabbau und die Tafelproduktion, worüber an öffentlichen Führungen im Landesplattenberg Engi und in der Schiefertafelfabrik in Elm erzählt wird. Ein weiteres Stück Geschichte wird in Ennenda aufgearbeitet: Das Anna Göldi-Museum thematisiert das Schicksal der «letzten Hexe» in Europa

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