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Wallis

Spitze. Das autofreie Zermatt mit dem Matterhorn, eines der Wahrzeichen der Schweiz, Leukerbad, der grösste Thermalbade- und Wellnessferienort der Alpen, Crans-Montana, Verbier und Saas-Fee mit ihren berühmten Bergekulissen, Bahnen und Skipisten – das alles sind weltbekannte Walliser Touristenorte. Einen grossen Namen haben auch die Riederalp und die Bettmeralp mit spektakulärer Sicht auf den Aletschgletscher, eine Region, die übrigens zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Skifahren, Bergsteigen und Wandern kann man nämlich im Wallis praktisch überall, und viele andere Orte würden mehr Beachtung verdienen. Was ist zum Beispiel mit den fünf weiteren Thermalbädern, dem Soleheilbad Breiten,  dem Brigerbad, den Bädern in Ovronnaz, Saillon und Val d’Illiez? Und warum ist  Visperterminen nicht das bekannteste Walliser Dorf? Immerhin liegt hier, auf 1150 Metern, der höchste Weinberg Europas und in den Spiil-Hiischer (Spielhäusern) im historischen Heidadorf fühlen sich Kinder wie Könige. Das Val D’Anniviers mit dem malerischen Grimentz oder das Lötschental, voller Magie und Naturzauber, könnten, oder vielmehr sollten die nicht auch auf der Bestenliste stehen?

Tschäggättä und Kuhkämpfe. Im Lötschental findet zur Fasnachtszeit einer der ursprünglichsten Bräuche der Schweiz statt: Die mit Tierfellen, Treicheln (Kuhschellen) und schrecklichen Holzmasken verkleideten Tschäggättä jagen die Kinderscharen durch die Engen Gassen der Bergdörfer. Eine weitere uralte Tradition sind die Kämpfe der Eringer Kühe. Sie haben richtig gelesen: Kühe, nicht Stiere. Im Frühling im Tal, im Sommer auf der Alp und im Herbst die Ausscheidung wieder im Tal, so sieht der Kalender einer Walliser Kampfkuh aus. Die streitbaren Eringerkühe sind so einzigartig wie die Volksfeste, die rund um diese natürlichen Rangordnungs-Kämpfe entstehen. Weitere wichtige traditionelle Walliser Anlässe sind die die Älplerfeste, so zum Beispiel auf der Gemmi, komplett mit Schafherden, Jodlern und Fahnenschwingern. Der Fronleichnam, schliesslich, wird im Wallis unter dem Namen Sägisunntag (Segensonntag) mit Prozessionen in der Tracht der alten Reisläufer (Söldner) begangen.

Fendant und Raclette sind zwei kulinarische Markenzeichen mit denen sich die Schweiz brüstet, die aber ihren Ursprung im zumeist Französisch sprechenden Unterwallis haben. Beginnen wir mit dem Wein. Wussten Sie, dass der Dalai Lama den Rebberg Farinets besitzt? Es handelt sich hier allerdings um den kleinsten notariell beglaubigten Rebberg der Welt. Der Erlös aus den 1000 produzierten Flaschen wird für wohltätige Zwecke verwendet. Als Kenner sollten sie unbedingt den aussergewöhnlichen Gletscherwein in einem der Dorfkeller von Grimentz degustieren. Die Rebsortenwanderung zwischen Sierre und Salgesch, die Vinea, das grosse, regionale Treffen von Kennern und die Önothek Château de Villa, wo Weine von über 100 Winzern lagern, sind nur eine Auswahl aus dem reichen Angebot an Attraktionen für Weinliebhaber. Viele Aktivitäten rund um kulinarische Themen, sind auch für Familien interessant. So zum Beispiel das Kastanienfest in Fully, wo Gross und Klein bei der Ernte mithelfen können. Auf diesem Fest mit über 40'000 Besuchern werden insgesamt 8'500 kg Kastanien gebraten. In La Fouly können Sie selbst Alpkäse herstellen und danach im Heu schlafen. Zum oben bereits erwähnten Käse gehört natürlich auch das traditionelle Walliser Roggenbrot; in Verbier werden die Kinder eingeladen, ein traditionelles Walliserbrot zu backen und danach die Oreiller Glockenschmiede zu besichtigen.

Sommer-Aktivitäten für die Familie. Das Wallis ist mit 8'000 km beschilderten Wegen wahrlich ein Wanderparadies. Ob gemütlich oder steil, mit oder ohne Wanderleiter oder Bergführer, Sie haben die Wahl! Entdecken Sie mit Ihren Kindern die Gogwärgi (Zwerge), die sich auf dem historischen Herrenweg von der Fieschalp nach Fiesch verstecken. In Grächen finden Sie den Ravensburger Spieleweg, auf welchem die Kinder die Eltern zum Wandern motivieren. In insgesamt acht Häuschen, im ganzen Wandergebiet verteilt, sind Spielstationen eingerichtet. Weitere familiengerechte Routen sind unter anderem der Lötschentaler Sagenweg, wo auf zehn Baumstämmen Sagen zum jeweiligen Standort notiert sind, der Pfad der Sinne von Verbier nach St. Bernard, welcher mithilfe sehbehinderter Kinder entwickelt wurde und eine Annäherung an die Natur durch Geruchs-, Tast- und Gehörsinn ermöglicht, sowie der Murmelweg Zermatt mit dem Murmeltierbeobachtungsposten auf Sunnegga.

Wer hat die Längste? In der kalten Jahreszeit verwandelt sich das Wallis in ein Mekka für grosse und kleine Schnee- und Wintersportfans, und buhlt mit Graubünden um den Titel des schneesichersten Kantons. Neben den renommierten Skipisten mit schier endlosen Abfahrten, kommen auch das Langlaufen, Schneeschuhlaufen, Winterwandern, Schlittschuhlaufen oder Schlitteln nicht zu kurz. Viele Walliser Schlittel-Strecken erheben den Anspruch darauf, die Längste Abfahrt der Schweiz anzubieten. Nach Prüfung aller Angaben, hier die Rangliste: Den längsten Schlittelweg besitzt Fiesch mit 13 km, dicht gefolgt vom Schlittel-Weg im Saastal mit 11 km Länge und den Strecken Savoleyres – La Tzoumaz (10 km) und Belalp-Blatten (7 km). Der Schlittelweg von Chandolin ist mit seinen 3,5 km und einem relativ sanften Gefälle ideal für die ganze Familie.

Adrenalin und Gänsehaut. Hier noch eine kleine Auswahl von zum Teil ausgefallenen Ideen für Familienausflüge. Das Zentrum für Höhlenforschung in Grugnay, welches einen didaktischen Rundgang in einem nachgebauten Stollen anbietet ist ein Besuch wert. Das Bernhardiner-Hunde-Museum in Martigny erzählt die Geschichte des mythischen Vierbeiners, während der Eispavillon Mittelallalin in Saas-Fee sowie der Gletscherpalast in Zermatt zu «coolen» Abenteuern einladen. Wer jedoch wirkliche Gänsehaut kriegen will, wagt sich in Saas-Fee auf die Rodelbobbahn Feeblitz, die alpine Achterbahn mit 360-Grad-Kreisel und der berüchtigten Schanzenkurve. Sie besuchen das Bistro mit tollen Snacks und Drinks besser erst nach der Abfahrt!

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