Heute ist das "Château de Gruyères" im Kanton Freiburg ein Museum zu acht Jahrhunderten regionaler Architektur, Geschichte und Kultur. Zu den prachtvollen Sammlungen im Schloss gehören reich verzierte priesterliche Chormäntel und kostbare mittelalterliche Glasgemälde, Fresken aus dem Ancien Régime, Malereien von Jean-Baptiste Camille Corot und die im 19. Jahrhundert geschaffenen Dekorationen des Rittersaals im Troubadourstil. 

Die Geschichte des Schlosses Greyerz durch die Jahrhunderte

Obwohl die Grafen von Greyerz zu den bedeutendsten Fürstengeschlechtern der Westschweiz gehörten, ist zu ihrer Geschichte nur wenig bekannt. Michael, der letzte Graf von Greyerz, geriet in finanzielle Schwierigkeiten und ging 1554 bankrott. Seine Gläubiger, die Städte Freiburg und Bern, teilten seine Grafschaft unter sich auf. Das Schloss wurde von 1555 bis 1798 Sitz der Freiburger Landvögte, dann Residenz der Präfekten bis 1848. 1849 wurde es von der Genfer Familie Bovy gekauft und ging später an die Familie Balland über. Diese Eigentümer benutzten es als Sommersitz und restaurierten es zusammen mit ihren Künstlerfreunden. 1938 kaufte es der Staat Freiburg zurück und richtete darin ein Museum ein.

 

Rue du Château 8

1663 Gruyères
Telefon:  026 921 21 02

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