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Glarus

Natur pur. Der älteste Glarner, der Föhn, sorgt für ein mildes Klima, so dass sich Mensch und Natur zwischen den schroff aufragenden Felswänden äusserst wohl fühlen. Niemand kann sich der beeindruckenden Bergkulisse entziehen. Unzählige Routen locken die Wanderer in die Höhe. Das Klöntal und sein See, ein im Glärnischmassiv eingebettetes Juwel, laden Gross und Klein zum Badeplausch ein. Wenn die Temperaturen stimmen, wird der Klöntalersee im Winter zu einer riesigen Eislaufarena. Zahlreiche Bergrestaurants, so zum Beispiel die Schwammhöhe, belohnen die Wanderer mit Trank und Aussicht für ihre Anstrengungen. Wer’s leichter nehmen will, schwebt per Seilbahn von Ennenda auf Aeugsten, von Matt in die Weissen Berge oder vom Niederental auf die Mettmenalp. Oberhalb des Mettmensees befindet sich der Klettergarten Widerstein, wo sich auch Kinder und Anfänger in die Kunst des Bergsteigens einführen lassen können. Ganz hinten im Grosstal führt eine Standseilbahn von Linthal zum autofreien Skiort Braunwald, der mit seinem Zwerg-Bartli-Weg und dem Märchenhotel Bellevue ganz auf die jungen Gäste ausgerichtet ist. Auch in Elm, der Heimat Vreni Schneiders, steht im Winter der Skisport und im Sommer die Familie im Vordergrund: das Kinderparadies Ämpächli bietet alles vom Riesentrampolin bis zum Streichelzoo.

«Glarnerland macht schön» ist nicht bloss ein Werbeslogan. Eine ganze Fülle von Aktivitäten erlauben es Gross und Klein, sowohl die körperliche als auch die psychische Form zu pflegen. Es gibt kaum eine schönere Art, das Glarnerland zu entdecken, als mit dem Zug nach Linthal zu reisen und dann per Velo dem Fridolinsweg entlang talabwärts zu sausen. Mountain-Biker finden an den Talwänden eine grosse Vielfalt von abwechslungsreichen Routen. Passfahrer kommen am Pragel, der an Wochenenden autofrei ist, sowie am Klausen auf Ihre Rechnung. Um einiges gemütlicher geht’s beim Ponyreiten in Ziegelbrücke oder dem Indoor-Mini-Golf spielen in Filzbach zu. Und wer sich nach kompletter Entspannung sehnt, ist beim Molkebad auf der Berglialp an der richtigen Adresse.

Geschichtsträchtig. Der Freulerpalast in Näfels ist ein ideales Ausflugsziel für die ganze Familie. Das darin untergebrachte Landesmuseum erzählt von der bewegten Zeit als sich die Glarner aus der habsburgischen Herrschaft befreiten und später Scharen von Glarner Söldnern in fremde Dienste zogen. Auch die wichtige Rolle der Textilindustrie, insbesondere des Stoffdrucks, ist eindrücklich dargestellt. Am Glarner Industrieweg können Zeitzeugen aus dieser Zeit besichtigt werden: Fabrikgebäude und vor allem die Hänggitürme, an welchen die gedruckten Stoffe zum Trocknen aufgehängt wurden. Die Stadt Glarus ist 1861 durch einen Brand zu einem grossen Teil zerstört worden. Beim Wiederaufbau wurden nordamerikanische Städte zum Vorbild genommen, was das moderne Stadtbild von Glarus erklärt. Jeweils am ersten Sonntag im Mai findet in Glarus die Landsgemeinde statt, an der Glarnerinnen und Glarner mittels Handabstimmung über ihre Geschicke entscheiden. Diese uralte Form direkter Demokratie ist mit einem grossen Stadtfest verbunden. Im Jahre 2007 wurde bei einer ausserordentlichen Landsgemeinde ein historischer Entscheid gefällt: die ursprünglich 27 Ortsgemeinden wurden zu drei Einheitsgemeinden fusioniert, Glarus Nord, Glarus Mitte und Glarus Süd. Ein weiteres Eckdatum Glarner Geschichte ist der Bergsturz in Elm von 1881, der durch den rücksichtslosen Abbau von Schiefer verursacht wurde. Der Landesplattenberg in Engi, welcher öffentliche Führungen anbietet, dokumentiert die ehemals wichtige Rolle dieses Industriezweigs.

Weltnaturerbe. Die Glarner Alpen haben nicht nur Dichter, Musiker und Maler, sondern auch Wissenschaftler inspiriert. Hier entwickelten die Geologen Conrad und Arnold Escher sowie Albert Heim, die Theorie der Glarner Hauptüberschiebung, wonach sich bei der Bildung der Alpen ältere Gesteinsschichten auf viel jüngere schoben. Seit 2008 ist das Gebiet rund um den Piz Sardona Teil des Weltnaturerbes des UNESCO. Die Tektonikarena und der Geopark Sardona beinhalten verschiedene Stätten, so die Lochsite bei Schwanden, an denen die Geologie der Alpen auf eindrückliche Art erläutert wird. Ein Ausflug in die erdgeschichtliche Vergangenheit liesse sich bestens mit Wanderung im ältesten Wildschutzgebiet Europas verbinden. Der Landesplattenberg in Engi, welcher öffentliche Führungen anbietet, dokumentiert die ehemals wichtige Rolle dieses Industriezweigs. Der Freiberg Kärpf wurde bereits 1548 zum Naturreservat erklärt; ein idealer Ort für die Beobachtung von Gemsen, Steinböcken und Murmeltieren.

«Suäss oder suur» lautet die Frage, die es zu beantworten gilt, wenn man bei einer Glarner Pastete zwischen einer Mandel- oder einer Zwetschgenfüllung auswählen muss. Neben dieser Dessertspezialität, hat das Glarnerland noch verschiedene kulinarische Spezialitäten zu bieten, die in zahlreichen Restaurants angeboten werden: Glarner Netzbraten, Kalberwürste oder Wildgerichte wie Gemspfeffer. Aber das bei weitem berühmteste Glarner Produkt ist der Schabziger. Die Landsgemeinde von 1463 machte den Glarner Schabziger zum ersten geschützten Markenprodukt der Schweiz, wenn nicht sogar der Welt! Der Ziger wird entweder zum Würzen von Speisen gerieben, zum Beispiel für «Zigerhöräli», oder mit Butter zu «Luussalbi» verquirlt und zum Aufstreichen verwendet.

Weltoffen. Aber das Glarnerland hat nicht nur Natur, Geschichte und Ziger zu bieten. Die Reichhaltigkeit des kulturellen Angebots mag manchen erstaunen. Das Kunsthaus Glarus besitzt eine höchst interessante Sammlung und lädt immer wieder zur Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst ein. Seien es klassische Konzerte, Jazz oder Volksmusik, irgendwo im Glarnerland ist sicher immer etwas los. Sound of Glarus ist der Name eines dreitägigen Open-Airs, das mitten im Hauptort abgehalten wird. Ganz im Gegensatz zur Enge des Tals, sind die Glarnerinnen und Glarner höchst weltoffene Gastgeber, die sich auf Ihren Besuch freuen.

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