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NEUIGKEITEN | Wanderungen - Tiere | ganze Schweiz

Wildtiere beobachten in der Schweiz

Steinböcke, Gämsen & Co.

Der Schweizer Nationalpark ist das Wildtier-Beobachtungsgebiet par excellence. Steinböcke, Gämsen, Murmeltiere und vieles mehr tummelt sich im grossen Schutzgebiet in Graubünden. Zwischen Ende Juni und Mitte Oktober bieten Exkursionsleiter regelmässig verschiedene geführte Wanderungen durch den Nationalpark an, darunter auch solche mit einem Fokus auf Wildtiere.

Auf dem Niederhorn fühlen sich die Steinböcke besonders wohl. Im Jagdbanngebiet lassen sich die majestätischen Tiere gerne auch ausserhalb des Rückzuggebietes in der steilen Fluh ganz in der Nähe der Wanderwege sehen. Aber auch Gämsen, Rehe, Murmeltiere und Steinadler leben hier.

Murmeltiere

Die putzigen Murmeltiere sind die Lieblinge vieler Kinder und überall in den Alpen zuhause. Murmeltierwege gibt es deshalb vielerorts in den Bergen. 

Auf dem Murmelitrail an der Lenk können die kleinen Nager gut beobachtet werden. Daneben sorgt der Pfad auch mit Spielen und Informationen rund  um das Thema Murmeli für Vergnügen bei den Kindern.

Im Bergalgatal im Graubünden soll die Murmeltierdichte höher sein als irgendwo sonst in der Schweiz. Auf dem drei Kilometer langen Murmeltierpfad mit zwölf Informationstafeln begegnen sie den Wanderern auf Schritt und Tritt.

Der Murmeltierlehrpfad bei Grindelwald führt in rund zwei Stunden von der First auf die Schilt. Unterwegs erklären die Informationstafeln das Leben der Murmeltiere, geschnitzte Holzmurmeli begrüssen die Wanderer, und an der Fotowand können die Kinder mit der Familie Munggi posieren. Und mit ein bisschen Geduld hört man sicher die Warnpfiffe der Murmeltiere und sieht ein Exemplar!

Gegen 1000 Murmeltiere leben in der Nähe von Zermatt, und gerne halten sie sich in der Nähe von Menschen auf. So können die putzigen Nager hier garantiert beobachtet werden. Ideal dafür ist die gemütliche Familienwanderung auf dem Murmelweg.

Die Murmeli in Saas-Fee sind besonders zutraulich. Die Bewohner der Murmeltierkolonie unterhalb der Bergstation Spielboden trauen sich gerne in die Nähe der Wanderer, ja, die herzigen kleinen Kerlchen lassen sich sogar direkt aus der Hand füttern. In den Bergrestaurants Spielboden und Hannig kann für die Murmeli gesunde Nahrung (Karotten, Erdnüsse und Salat) gekauft werden.

Biber

Biber sind zwar in den letzten Jahrzehnten in der Schweiz wieder heimisch geworden, und ihre Spuren lassen sich an vielen Flussufern sehen. Zu sehen sind die Tiere allerdings selten, da sie hauptsächlich nachtaktiv sind. Auf diesen Biberlehrpfaden kann man sein Glück trotzdem versuchen. 

Die Biberlehrpfade in der Ostschweiz, zwischen Ober- und Niederbüren, bei Pfyn an der Thur und im Zürcher Unterland am Rhein verfolgen alle das gleiche Ziel: den Besuchern auf informativen Tafeln den Lebensraum und die Verhaltensweisen der scheuen Nager zu vermitteln. Die Nagespuren der Biber lassen sich an den Flussufern auch allenthalben entdecken.

Auch in Aarberg an der Aare kann man auf den Spuren des Bibers wandeln. Besondere Highlights wie der Biberpass oder auch die Fischtreppe machen diesen Familienausflug zu einem unvergesslichen und lehrreichen Tag.

Der Biberpfad im Biberental, der sich auf mehr als fünf Kilometern mitten in der Natur erstreckt, lässt sich ebenso gut zu Fuss wie mit dem Velo entdecken. Die gut sichtbaren Biberbaue trösten darüber hinweg, dass es schwierig ist, einem Biber wirklich ansichtig zu werden.

Störche

In der Nähe der Barockstadt Solothurn ist bei Altreu in den Aareschlaufen die mit durchschnittlich 30 Brutpaaren grösste Storchen-Siedlung der Schweiz zuhause. Seit 1948 ist der Storch in den einzigartigen Aareschlaufen bei Altreu wieder heimisch. Im Info-Zentrum Witi Altreu lässt sich mehr über den grossen Vogel erfahren.

Bartgeier

Der beeindruckende Bartgeier ist mit fast drei Metern Flügelspannweite der grösste Vogel des Alpenraumes. Seit einigen Jahren wird er in der Schweiz erfolgreich wieder ausgewildert, so auch im Wildtierschutzgebiet Huetstock auf Melchsee-Frutt. Der Infostand im Hengliboden gibt Auskunft zum Projekt, mit etwas Glück können hier von Mitte Juni bis Ende August die jungen Bartgeier beobachtet werden.

Amphibien, Reptilien, Vögel & Co.

Amphibien, Reptilien, Vögel und mehr gibt es in verschiedenen Natur-Informationszentren zu sehen. Die Zentren bieten in der Regel informative Führungen und Ausstellungen an, eignen sich aber auch ganz einfach als Ausgangspunkte von gemütlichen Spaziergängen in der idyllischen Natur.

Das BirdLife-Naturzentrum liegt im Neeracherried, einem der letzten Flachmoore der Schweiz. Hier leben diverse Vogelarten, Reptilien und Kleintiere. Herzstück des BirdLife-Naturzentrums ist ein 250 Meter langer Steg ins Ried mit zwei Beobachtungshütten als idealer Punkt zur Betrachtung der Vögel. Am Teich und auf dem Naturpfad tummeln sich die Libellen, Kleintiere und Wasserfrösche. Ab und an lässt sich sogar eine Ringelnatter blicken.

Das Infozentrum Eichholz ist eine Naturoase vor den Toren von Bern. In den leerstehenden Gebäuden einer alten Fischzucht wurde ein Naturinformationszentrum errichtet. Das angrenzende Naturschutzgebiet ist ein Zuhause für Eisvögel, Ringelnattern und Biber.

Eisvögel, Biber und Flussregenpfeifer: die Thurauen sind das grösste Auenschutzgebiet im Mittelland und Heimat von zahlreichen, teilweise gefährdeten, Tieren und Pflanzen. Die malerische Gegend an der Thur lädt ein zum Spazieren, Picknicken und gemütlichen Verweilen in der idyllischen Natur. Im Naturzentrum gibt es zudem Wissenswertes zur lokalen Auenlandschaft zu erfahren.

Kreiert am 20 Sep 2018 - Aktualisiert am 20 Sep 2018

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