Die Ausstellung im Landesmuseum Zürich zeichnet die Geschichte des Schweizer Bankwesens über viele Jahrhunderte nach. Bereits in der Antike spielten Geldgeschäfte, Kreditvergabe und Vermögensverwaltung eine wichtige Rolle. Jüdische Geldverleiher, lombardische Händler und frühe Wechselstuben legten die Grundlagen für den späteren Finanzplatz Schweiz. Mit der Industrialisierung entstanden Sparkassen, Kantonalbanken und Grossbanken, die den wirtschaftlichen Aufschwung des Landes massgeblich mitprägten und die Schweiz zu einem bedeutenden Finanzzentrum machten.

Vom Geldwechsel zum globalen Finanzplatz

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Vertrauen als Grundlage jedes Bankgeschäfts. Historische Objekte, Banknoten und Alltagsgegenstände aus Bankfilialen zeigen die Entwicklung des Finanzwesens anschaulich auf. Gleichzeitig werden Herausforderungen wie Bankenkrisen, die Diskussion um das Bankgeheimnis sowie die Übernahme der Credit Suisse durch die UBS thematisiert. Interaktive Stationen und spielerische Angebote für Kinder vermitteln zudem, wie E-Banking, digitale Technologien und Kryptowährungen den Umgang mit Geld verändern.

Wo: Landesmuseum Zürich, Zürich
Wann: 12. Juni bis 8. November 2026
Preis: Erwachsene CHF 13.-, ermässigt CHF 10.-, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gratis

Öffnungszeiten

12. Juni bis 8. November 2026

Dienstag bis Mittwoch von 10 bis 17 Uhr
Donnerstag von 10 bis 19 Uhr
Freitag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr

Preise

Erwachsene CHF 13.-
ermässigt CHF 10.-
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gratis

Landesmuseum Zürich
Museumstrasse 2

8021 Zürich
Webseite:  www.landesmuseum.ch