Petition soll Zürcher Langstrasse zum Unesco-Weltkulturerbe machen
Eine Petition will Zürichs berühmteste Partymeile zum Weltkulturerbe machen – Bars, Clubs und Prominente sammeln dafür Unterschriften.
Die Zürcher Langstrasse soll nach dem Willen von Barbetreiberin Elena Nierlich Unesco-Weltkulturerbe werden. Mit einer Petition und prominenter Unterstützung wollen die Initiant*innen erreichen, dass die Stadt Zürich die bunte Ausgehmeile offiziell als Kandidatin vorschlägt.
Die Langstrasse gilt für viele als das pulsierende Herz des Zürcher Nachtlebens. Hier treffen unterschiedlichste Menschen, Kulturen und Geschichten aufeinander. Für die Initiant*innen ist genau diese Mischung einzigartig und ein Stück gelebte Stadtkultur, das weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist.
Unterschriften für die grosse Vision
Die Betreiberin der Olé-Olé-Bar sammelt gemeinsam mit weiteren Bars, Clubs und Restaurants Unterschriften für eine Petition. Diese soll später dem Zürcher Stadtrat übergeben werden. Nur die Stadt kann eine offizielle Kandidatur bei der Unesco einreichen. Unterstützung kommt bereits von bekannten Persönlichkeiten aus Kultur und Gastronomie.
Langer Weg zum Weltkulturerbe
Selbst bei einer Nomination wäre der Titel noch nicht sicher. Die Unesco prüft in einem mehrjährigen Verfahren, ob eine Stätte einen aussergewöhnlichen universellen Wert besitzt. Die Initiant*innen verweisen dabei auf prägende Orte wie den Helvetiaplatz oder die markante Fassade des ehemaligen Kinos Roland – Symbole einer Strasse, die sich ständig verändert und dennoch ihren Charakter bewahrt.
Langstrasse