«Max der Uristier»: Der ESAF-Muni zieht nach Andermatt
Der berühmte Holzstier vom ESAF bekommt ein neues Zuhause und einen neuen Namen
Es ist offiziell: Der 182 Tonnen schwere Holzmuni vom ESAF zieht vom Kanton Glarus nach Uri. In Andermatt, auf dem Nätschen, wird «Max der Uristier» als neues Wahrzeichen des Kantons wieder aufgebaut, als begehbare Attraktion mit vier Etagen, Lift und Sonnenterrasse. Die Geschichte eines ganz besonderen Stiers geht weiter.
Der Aufbau von «Max der Uristier» in Andermatt verzögert sich noch etwas. Der riesige Holzstier ist aktuell in Einzelteilen in Erstfeld eingelagert, die Beine stehen separat bei einem Holzbauer. Grund dafür sind Abklärungen zum Standort, zu Brandschutzauflagen sowie zur Nähe von Skipisten, Winterwanderwegen und einer Swisscom-Antenne.
Um diese Punkte zu entschärfen, wurde der Standort um 30 Meter nach Nordwesten verschoben. Geplant sind zudem zusätzliche Sicherheits- und Brandschutzmassnahmen sowie ein separater Zugangsturm. Die Baueingabe soll bis Mitte Februar 2026 erfolgen, der Aufbau hängt von der Baubewilligung ab. Bis dahin bleibt Max noch zerlegt.
Er war das imposante Symbol des Eidgenössischen Schwingfestes in Mollis und bald wird er das Herzstück von Andermatt: Der 20 Meter hohe Muni Max erhält im Kanton Uri ein neues Zuhause und einen neuen Namen. «Max der Uristier» soll künftig als begehbare Attraktion mitten in der Urner Bergwelt Gäste aus aller Welt anziehen.
Erlebnis im Innern des ESAF-Uristiers
Der Holzstier wird auf dem Nätschen bei Andermatt aufgestellt. Besucher*innen können ihn erstmals von innen erleben: Vier Etagen, verbunden durch einen Lift, laden zum Entdecken ein. Ein Teil der Räume bleibt kostenlos zugänglich, die oberen Stockwerke bieten Aussicht und Erlebnis mit Einnahmen für den Unterhalt des Giganten.
Ein Symbol mit Geschichte und Zukunft
Hergestellt wurde der Stier aus 1200 Kubikmetern Schweizer Holz und gebaut von über 500 Lernenden. Mit seinem neuen roten Nasenring aus Urner Mondholz wird er jetzt zur stolzen Verkörperung des Urner Wappentiers. Noch vor dem Winter soll er auf dem Nätschen stehen.
Max der Uristier