Die Zürcher Kunstgesellschaft verwirklicht sich einen Traum – Zürich bekommt ein Museum für das 21. Jahrhundert. Baubeginn war am 3. August 2015 und noch bis Winter 2020 dauern die Arbeiten zur Erweiterung des Kunsthaus Zürich an. Der britische Architekt David Chipperfield entwarf die Pläne für den zukunftsweisenden Bau. Die Einweihung ist für den Herbst 2021 geplant.

Die Erweiterung des Kunsthaus Zürich

Im Jahr 1910 wurde der erste Museumsbau am Heimplatz errichtet. Seitdem wurde das Kunsthaus Zürich mehrfach erweitert, um der wachsenden Sammlung, dem breit aufgestellten Ausstellungsprogramm sowie den sich wandelnden Ansprüchen des Publikums gleichermassen gerecht zu werden. In der Vergangenheit stiess das Kunsthaus jedoch vermehrt an seine räumlichen Grenzen und gewisse Stile, wie der Impressionismus oder die Klassische Modern, konnten nur beschränkt gezeigt werden. Durch die geplante Erweiterung kann die Aktualität und Breite der Kunstvermittlung neu belebt werden.

Vier inhaltliche Kernelemente im Erweiterungsbau des Kunsthaus Zürich

Der Erweiterungsbau des Kunsthaus Zürich wird vier inhaltliche Kernelemente aufnehmen. In der Kategorie Kunst ab den 1960er Jahren können Besucher die Parallelen zwischen den Techniken der einzelnen Epochen sehen. Es wird aufgezeigt, wie die Gattungen Malerei, Skulptur, Fotografie und neue Medien zueinander stehen. Die klassischen Galerien sind für Ausstellungen von Werken aus dem 19. Jahrhunderts und der klassischen Moderne vorgesehen.

Die Sammlung Emil Bührle zeigt Meisterwerke französischer Impressionisten aus dem 19. Jahrhundert und besteht aus Gemälden von& Cézanne, Monet und van Gogh. Durch die wertvolle Sammlung von Emil Bührle besitzt Zürich neben Paris die bedeutendste Kollektion des französischen Impressionismus und Postimpressionismus in Europa.

Ein weiterer Raum bietet Platz für temporäre Ausstellungen und die zentrale Eingangshalle repräsentiert einen neuartigen und offenen Ort der Kunsterfahrung.

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