Ndoki Garten: der erste Schritt zum Gorilla-Paradies

Der Zoo Zürich zieht Baumriesen gross und schafft damit das Fundament für den späteren Ndoki Wald voller bedrohter Arten

Wo heute im Zoo Zürich noch Yaks und Kaschmirziegen weiden, entsteht ab 2026 der beheizte Ndoki Garten. Profilstangen markieren bereits das künftige Tierhaus. Hier wachsen mächtige Tropenbäume heran und bilden das grüne Herz der kommenden Anlage.

Erstes Zuhause für Vögel und Baumriesen

Im Ndoki Garten sammeln afrikanische Turakos, Bartvögel und Textorweber erste Erfahrungen im Zusammenleben. Gleichzeitig treiben die bis zu 15 Meter hohen «Baumriesen» erneut aus, nachdem sie für den Transport zurückgeschnitten wurden, damit sie dereinst robust genug für die Klettereien der Gorillas sind.

Gorillas, Drills & Okapis ab 2031im Ndoki Wald

2028 fällt der Startschuss für den 2,9-Hektar-Bau des Ndoki Walds; drei Jahre später werden Westliche Flachlandgorillas, Drills, Okapis und Zwergflusspferde einziehen. Die Besucher*innen wandern dann über Hängebrücken durch Baumkronen, spähen in Sümpfe und erleben Zentralafrika mit allen Sinnen.

Orang-Utans und Hilfe im echten Dschungel

Die Sumatra-Orang-Utans behalten vorerst ihr Zuhause im bisherigen Menschenaffenhaus – aber künftig soll auch für sie ein neuer Regenwald entstehen. Gleichzeitig unterstützt der Zoo Zürich vor Ort im echten Dschungel: im rund 4000 km² grossen Nouabalé-Ndoki-Nationalpark in der Republik Kongo, einem der letzten Rückzugsorte für Gorillas und viele weitere bedrohte Arten.

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